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Maria Bühner

Maria Bühner forscht im Rahmen ihrer Promotion zur Subjektivierung weiblicher* Homosexualitäten in Ostdeutschland (1945-1994). An der Universität Leipzig und der University of East London hat sie Kulturwissenschaften studiert. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig und am Deutschen Hygiene-Museum Dresden im BMBF-geförderten Forschungsprojekt „Dinge und Sexualität“ tätig. Seit 2021 arbeitet sie bei Security Research Labs als technische Redakteurin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Sexualitäten, europäische Geschlechtergeschichte, materielle Kultur der Sexualitäten, Körpergeschichte und die Geschichte der Gefühle. Sie hat zu Lesben in der DDR, und besonders der Lesbenbewegung, verschiedene Artikel veröffentlicht, eine Expertise für den Senat Berlin geschrieben und arbeitet auch freiberuflich als Referentin zu diesen Themen. Zudem hat sie einen Sammelband zur europäischen Geschlechtergeschichte (2018, Franz Steiner) und einen Tagungsband zu Sammlungsarbeit und Sexualitäten (2021, Böhlau) mitherausgegeben.

 

Veröffentlichungen:

The Ambivalence of Feeling Backward: Lesbian Activists in the German Democratic Republic and their Politics of Memory, in History | Sexuality | Law, 31. März 2021, https://hsl.hypotheses.org/1632.

How to remember Invisibility. Documentary Projects on Lesbians in the German Democratic Republic as Archives of Feelings, in Afken, J./Wolf, B. (2019) Sexual Cultures in Germany in the 1970s – A Golden Age for Queers? Basingstoke/New York: Palgrave Macmillan, S. 241-265.